Mein verlängertes Wochenende in Barcelona

Am Donnerstag war hier in Spanien Feiertag und somit war für die meisten Spanier verlängertes Wochenende. Auch ich durfte zwei meiner freien Tage "vorziehen" und konnte so die vier Tage für eine Reise nach Barcelona nutzen. Am Donnerstagmorgen ging es um fünf Uhr zuerst zu Fuß und dann mit Nachtbus und Metro in den Westen Madrids, zum Treffpunkt. Dort traf ich die anderen vier deutschen Au Pairs mit denen ich den Trip zusammen gebucht hatte. Gegen sieben Uhr morgens fuhren wir dann mit dem Reisebus los.Schon bald waren fast alle, müde durch die nächtliche Anreise, eingeschlafen. Ohne größere Verzögerungen erreichten wir gegen 15 Uhr Barcelona. Das Einchecken im Hostel dauerte dann bei einer Gruppe von 99 Teilnehmern doch etwas länger, aber um 16:30 saßen wir dann alle (fünf deutsche Au Pairs) mit zwei amerikanischen und einer britischen Erasmus-Studentin auf unserem Achter-Zimmer.Mangels Platz in den Mädchen-Waschräumen stylten wir uns dann vor dem großen Spiegel der unbesetzten Jungs-Dusche, die eh viel näher zu unserem Zimmer gelegen war. Gegen 18 Uhr machten wir uns dann mit der Zwillingsschwester von Nina, die Au Pair in Barcelona ist und uns abgeholt hatte, auf den Weg zur Sagrada Familia, wo sich auch die nächstgelegene Metro-Station befand. Wir entschieden uns jede für ein 10er-Ticket und dann ging es los zum Plaza de Cataluna. Die Polizeipräsenz ist dort dann aufgrund der aktuellen politischen Lage bereits beim Aussteigen aus der Metro auffallend groß gewesen, die paar Demonstranten die wir entdecken konnten wirkten aber sehr friedlich. Im Burgerking gab es Snacks und Eis, dann liefen wir gesättigt die Ramblas entlang. Nach einem Abstecher in eine Skaterbar mit dem Namen "Nevermind", Cocktails und Gratis-Popcorn ging es dann mit der Metro in Richtung Strand, wo wir uns mit der ganzen Reisegruppe vor dem Club Shoko trafen. Im Reisepreis inklusive erhielten wir dort freien Eintritt, eine Gemüse-Paella, Sushi, Tapas, ein kleines Dessert, je zwei Champagner und einen Weißwein. Die Musik war zunächst eher nicht so gut (zumindest wenn man der spanischen Tanzstile noch nicht mächtig ist und nicht mitsingen kann) und so haben wir uns dann gemütlich an den Strand gesetzt und sind später noch einmal zurückgekehrt. Am zweiten Tag haben wir uns nach einem leckeren All-you-can-eat Hostel-Frühstück auf den Weg zum Strand gemacht und dort in der Sonne unseren Vormittag verbracht. Am Nachmittag haben wir an einer Panorama Bus-Tour teilgenommen und so in nur drei Stunden zahlreiche Sehenswürdigkeiten Barcelonas zumindest von außen sehen können. Den Abend haben wir auf dem Oktoberfest bei Plaza de Espana verbracht und dort laut die deutschen Liedern mitgesungen, Bier getrunken und Weißwurst gegessen und die Spanier dazu animiert mit uns das "Fliegerlied" mitzutanzen.javascript:insertCode('https://my.myblog.de/lea-en-madrid/img/IMG-20171013-WA0025.jpg','scale');

16.10.17 19:05, kommentieren

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Mein Wochenende in Riaza und Segovia

Dieses Wochenende (06.10.-08.10) habe ich mit meiner Gastfamilie und viiiielen weiteren Familienmitgliedern im Landhaus in Riaza verbracht.Bei unserer Anreise am Freitagabend gab es dort in im Restaurant Blue eine superleckere Pizza Hawaii mit großen Schinkenwürfeln und viel Käse.Am Samstagmorgen haben wir uns dann schon früh auf den Weg nach Segovia gemacht, wo wir uns vor dem Castillo mit ,,dem engeren Kreis" der Familie der Gastmutter getroffen haben. Unsere 26 Personen umfassende Gruppe hat sich dann zuerst zur großen Begrüßungsrunde in die familieneigene Apotheke aufgemacht. Später ging es zum ersten Ausstellungsort der Exhibition ,,Reconciliare": die Kirche San Andrés.Danach trafen sich alle nach kurzer Autofahrt (aber reichlicher Umdisponierung bezüglich wer jetzt mit wem fahren darf) in einer Chuletería wieder. Obwohl ich nur wenig von dem hoch angepriesenen Lammfleisch gegessen habe, konnte ich dann den restlichen Tag tatsächlich nichts mehr essen, weil wir uns in den über 3 Stunden, die wir im Restaurant verbrachten, doch durch zahlreiche Gänge aßen. Nach einigen Laufspielen im Restaurantgarten ging es dann zurück zu den anderen beiden Kirchen, die zur Ausstellung gehörten. Zuletzt saßen wir dann alle wieder bei Tapas und Getränken in einer Bar an der Burg, bevor es wieder zurück nach Riaza ging.Am Sonntagmorgen waren wir dann mit der älteren der beiden Mädchen vor einer zauberhaften Bergkulisse beim Reitunterricht.Zurück in Madrid habe ich in einem Restaurant hier in der Nähe meine erst Tortilla gegessen. Ich war superhungrig, habe aber nur ein Drittel der Portion geschafft.Nach so viel Unterwegssein bin ich nun froh noch ein paar Tage meinen ,,Alltag" hier zu leben. Am Donnerstag geht es dann wieder auf Reise mit einer Jugendgruppe. Bis bald!Grafik: Auf dem Castillo von Segovia

9.10.17 13:02, kommentieren